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Klöckner & Co strebt Rang 3 in den USA an

 
 
Der Stahlhandelskonzern Klöckner & Co (KlöCo) will in der anstehenden Branchenkonsolidierung eine führende Rolle übernehmen und insbesondere im US-Markt durch Zukäufe stark wachsen. "Auch in Amerika wollen wir mittelfristig unter die ersten drei", sagte Vorstandsvorsitzender Gisbert Rühl der Wirtschaftszeitung "Euro am Sonntag" (EamS). Derzeit rangiert der größte europäische Stahlhändler nach eigenen Angaben erst auf Rang zehn in den USA.

Sollte sich im Laufe des Jahres eine entsprechende Gelegenheit bieten, sei in den USA eine ähnlich große Übernahme vorstellbar wie jüngst der Kauf der Becker-Stahl-Service-Gruppe mit 600 Mio EUR Umsatz. Rühl zeigte sich zuversichtlich, dass sich die Konsolidierung der Branche in den kommenden Monaten verstärken werde.

Aufgrund der allgemeinen wirtschaftlichen Situation werde sich eine Kreditklemme in der Branche wahrscheinlich nicht vermeiden lassen, so Rühl. Das könnte die große Mehrheit der Stahl- und Metalldistributeure treffen, von denen sowohl in Europa als auch in den USA nur wenige börsennotiert seien. Als börsenotiertes Unternehmen habe Klöckner dagegen zur Finanzierung von Übernahmen einen guten Zugang zum Kapitalmarkt. Dies sei ein entscheidender Vorteil gegenüber der Mehrheit der Konkurrenten.
(07.02.2010)

 
 

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