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Lanxess lässt sich neues Chemiewerk in Bitterfeld 30 Millionen Euro kosten

 
 
Der Chemiekonzern Lanxess will am Standort Bitterfeld ein neues Chemiewerk für insgesamt 30 Mio EUR errichten und 200 Arbeitsplätze schaffen. Bereits Ende 2010 sei geplant, die neue Anlage für eine Pilotierungs- und Entwicklungsphase anzufahren, teilte das MDAX-Unternehmen mit Sitz in Leverkusen am Donnerstag weiter mit. 2011 sollen nach der derzeitigen Planung die ersten Produkte aus der Anlage auf den Markt kommen.

Den weiteren Angaben zufolge will der Konzern 2010 an seinen deutschen Standorten insgesamt rund 150 Mio EUR investieren. Das sei etwas mehr als im vergangenen Jahr, hieß es.

Am ostdeutschen Standort in Bitterfeld will Lanxess eine so genannte Membran-Filtrationstechnologie entwickeln und produzieren. Die Technologie ermöglicht es, unerwünschte Stoffe wie beispielsweise Pestizide oder Bakterien aus dem Wasser zu filtern. Das Bundesland Sachsen-Anhalt werde das Vorhaben mit bis zu 6 Mio EUR fördern, erklärte das Unternehmen. Auf insgesamt 4.000 Quadratmetern Fläche sollen neben der neuen Produktionsanlage auch Hightech-Labore, Logistikflächen und Büros entstehen.

In Bitterfeld besitzt Lanxess bereits einen hochmodernen Standort mit guter Infrastruktur. Diese guten Rahmenbedingungen sowie die geplanten Kooperationen mit Hochschulen in der Region hätten im internationalen Wettbewerb mit anderen Standorten wie etwa Spanien oder Singapur den Ausschlag für die Investition am Standort Bitterfeld geben, erklärte Vorstandsvorsitzender Axel C. Heitmann.
(21.01.2010)

 
 

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