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Deutsche Autobauer wollen in den USA weiter zulegen

 
 
Die deutschen Autobauer wollen die Schwäche der US-amerikanischen Konkurrenz nutzen und in den USA auch 2010 zulegen. Bereits im vergangenen Jahr hätten Audi, BMW, Daimler und Co jenseits des Atlantik mit 763.000 Neuwagen ihren Marktanteil auf 7,3% ausgebaut, sagte der Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), Matthias Wissmann, am Montag auf der Automesse in Detroit. Im laufenden Jahr wollen die Deutschen mehr als 800.000 Autos verkaufen. In den kommenden Jahren soll jeder zehnte Neuwagen ein deutsches Fabrikat sein, sagte Wissmann, ohne einen konkreten Zeitplan zu nennen.

Dazu werde auch die verstärkte Produktion vor Ort beitragen, sagte Wissmann mit Blick auf die Eröffnung des Volkswagen-Werkes in Chattanooga im US-Bundesstaat Tennessee im kommenden Jahr, die Produktion eines Teils der Mercedes-Benz C-Klasse im Daimler-Werk in Alabama oder den Ausbau des BMW-Werkes in Spartanburg, South Carolina.

"Die USA bleiben Autoland", sagte Wissmann. Die US-Bürger würden auch künftig nicht auf ihr Auto verzichten. Angesichts des Bevölkerungswachstums in den USA seien die langfristigen Aussichten positiv. Im vergangenen Jahr waren die Autoverkäufe in den USA um mehr als ein Fünftel auf 10,4 Millionen Fahrzeuge eingebrochen. Im laufenden Jahr rechnet der VDA mit insgesamt 11 bis 12 Millionen verkauften Neuwagen.
(11.01.2010)

 
 

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