WettbewerbFinanzierungStandortpolitikProzessoptimierung
 

Neun Jahre nach Übernahme: Cognis wird wieder verkauft

 
 
Neun Jahre nach der Übernahme durch Private-Equity-Unternehmen soll der Spezialchemiekonzern Cognis nun verkauft werden. Die Eigentümer der einstigen Henkel-Aktivitäten bereiten nach Informationen von "Financial Times Deutschland" und "Handelsblatt" (Mittwochsausgaben) einen Börsengang vor. Das "Handelsblatt" schreibt jedoch, tatsächlich "liebäugeln" die Finanzinvestoren Permira und Goldman Sachs mit einem Verkauf an einen Wettbewerber.

Eine Unternehmenssprecherin von Cognis wollte die Berichte auf Anfrage nicht kommentieren. In der FTD wird dagegen eine Sprecherin mit der Aussage zitiert, die Eigner würden keine Option ausschließen. 2001 hatten Permira und Goldman Sachs Capital Partners das Unternehmen übernommen und seitdem mehrfach versucht, es zu verkaufen.

Laut FTD haben sich die Investoren nach dem 2,5 Mrd EUR teuren Kauf Sonderdividenden ausgeschüttet und die Verschuldung von Cognis so auf 2,4 Mrd EUR getrieben. Nach dem Rückkauf von Anleihen sei der Schuldenberg inzwischen aber deutlich geschrumpft.
Dem "Handelsblatt" zufolge haben bereits mehrere Chemiekonzerne Interesse an Cognis bekundet. Investmentbanker setzten auf Lanxess, Evonik oder auf ausländische Unternehmen als Käufer, schreibt die Zeitung.
(17.03.2010)

 
 

<< Flotter Dreier: Renault-Nissan und Daimler sprechen über Allianz Lanxess-CEO sieht Asien zurück auf Vorkrisen-Niveau >>
 

 
Kommentare (0)  [Kommentar schreiben!] 

 
 

Kommentar zum Thema "Neun Jahre nach Übernahme: Cognis wird wieder verkauft"

 
 
 
 
 
 
Sicherheitscode

Nur Kleinbuchstaben und Zahlen

 
 
 
Citroën     Commerzbank     EADS     Faurecia     Gemeinschaftsentwicklung     Jan Utermarck     Kapitallücke     Motorsport     Ostwestfalen-Lippe     PLDS     Portugal     Produkte rund ums Auto     Regionaltochter     Spanien     Sportdirektor     Utermarck     VW-Vertrieb     Wacker