44 Prozent der deutschen Industrieunternehmen wollen 2010 im Ausland investieren | ||
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"Die Stimmung der Wirtschaft verbessert sich zusehends - das zeigen jetzt auch die Auslandsinvestitionspläne deutscher Unternehmen", sagte DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann dem Blatt. Vor allem China gewinne bei deutschen Unternehmen deutlich an Attraktivität und ziehe so viele Investitionen an wie kein anders Land: 37% der Unternehmen wollen im Reich der Mitte investieren. Im Vorjahr hatten das nur 32% vor. Der Anteil der Unternehmen, die Investitionen in anderen Ländern Asiens planen, stieg von 22% auf 26%. "Als Vorteil erweist sich für diese Länder, dass sie nicht der Ausgangspunkt der Wirtschafts- und Finanzkrise gewesen sind - vielmehr hat die Krise ihre Reputation als Wachstumsmärkte gesteigert", kommentierte der DIHK. Mehr als die Hälfte aller Unternehmen (56%) verbinde mit dem Kapitaleinsatz im Ausland vor allem ein Ziel: Sie wollten auch außerhalb des Heimatmarktes Kundendienste und Vertriebsstellen aufbauen, und so bestehende Märkte sichern. Das Motiv, aus Kostengründen im Ausland zu investieren, rücke laut DIHK-Umfrage dagegen in den Hintergrund. Nur 28% nennen diesen Grund. (22.03.2010)
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