Leoni peilt Zukäufe in Indien und den USA an | ||
|
Dank des strikten Sparkurses und zahlreicher Neuanläufe in der Autoindustrie erholte sich das Geschäft des MDAX-Konzerns im Schlussquartal merklich. Das vierte Quartal war das einzige im Jahr 2009, in dem die Einnahmen über denen im Vorjahreszeitraum lagen. Allerdings hatte sich das Geschäft von Leoni seinerzeit bereits abgeschwächt, als die Finanzkrise erste Spuren in der Realwirtschaft hinterließ. Im ersten Quartal dieses Jahres beschleunigte sich die Erholung vom Jahresende deutlich: Probst sagte, für die Monate von Januar bis März sei mit einem Umsatzplus von 25% bis 30% und einem deutlichen operativen Gewinn zu rechnen. Das erste Quartal 2009 war aufgrund der Wirtschaftskrise das umsatzschwächste der Nürnberger gewesen. Seinerzeit nahm Leoni nur gut 492 Mio EUR ein. Das entsprach einem Einbruch um rund 36%. Vor Zinsen und Steuern fiel ein Verlust von 46,8 Mio EUR an. Auch die Aktionäre des Autozulieferers bekommen zu spüren, dass 2009 ein Krisenjahr war: Der MDAX-Konzern will in Anbetracht der tiefroten Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr keine Dividende zahlen. Für 2008 hatte Leoni eine Dividende von 0,20 EUR je Aktie ausgeschüttet. Dem Dividendenausfall muss noch die Hauptversammlung am 6. Mai zustimmen. Nach Aussage von Finanzvorstand Belle will der Kabelspezialist schnellstmöglich die kontinuierliche Dividendenpolitik der vergangenen Jahre fortsetzen und ein Drittel des Nettogewinns ausschütten. (24.03.2010)
|
||
|
|
||
| << | Rheinmetall will Defence-Umsatz "aufrüsten" | US-Tankerauftrag: EADS will kurzfristig über Bewerbung entscheiden | >> |















