Korruption: Daimler einigt sich mit SEC und US-Justizministerium | ||
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Ein Bundesgericht in Washington D.C. nahm den entsprechenden Vergleichsvorschlag des Automobilkonzerns an. Zudem haben sich die Daimler-Töchter in Deutschland und Russland schuldig im Sinne der Verletzung des US-Antikorruptionsgesetzes bekannt. Die Untersuchungen seien damit beendet, so das Unternehmen weiter. Die Aussetzung der Verfahren des US-Justizministeriums gegen die Daimler AG und Daimler North East Asia Ltd. erfolgt gegen die Auflagen, die Vorschriften während der zweijährigen Laufzeit der Vereinbarungen nicht zu verletzen und ein umfassendes Compliance-Programm aufrecht zu erhalten, hieß es weiter. Dieses Programm ist unter anderem darauf ausgerichtet, die Einhaltung von Anti-Bestechungsvorschriften, sicherzustellen. Nach Erfüllung der Auflagen werden die ausgesetzten Verfahren eingestellt. Das US-Justizministerium hatte das DAX-Unternehmen des Verstoßes gegen US-Korruptionsgesetze bezichtigt. Daimler soll Amtsträgern in mindestens 22 Ländern im Zeitraum von 1998 bis Januar 2008 hohe Summen gezahlt haben, um Regierungsaufträge zu erhalten. Dabei soll es um Aufträge im Wert von mehreren hundert Millionen USD gegangen sein. Neben der Justiz untersuchte auch die US-Börsenaufsicht SEC das Verhalten des Automobilherstellers. weiterlesen >> (01.04.2010)
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