WettbewerbFinanzierungStandortpolitikProzessoptimierung
 

BDI kritisiert neues Außenwirtschaftsgesetz als "Nachteil für den Standort Deutschland"

 
 
Das Außenwirtschaftsgesetz sei ein Nachteil für den Standort Deutschland in der Finanzkrise. Es werde immer schwerer, Kapitalgeber zu finden. Darum sei es umso wichtiger, ausländische Investoren zu motivieren, statt zu vergraulen. Der BDI-Hauptgeschäftsführer Werner Schnappauf fand am Sonntag keine netten Worte angesichts der Änderungen des Außenwirtschaftsgesetzes, die am Freitag in Kraft getreten sind.

Sorge bereitet dem BDI-Hauptgeschäftsführer vor allem die negative Signalwirkung des Gesetzes: "Die Verschärfung der Kontrolle von Investoren kommt zu einer Zeit, in der die protektionistischen Tendenzen weltweit besorgniserregend zunehmen. Sie widerspricht der Erklärung der Regierungschefs der G20-Staaten, keine weiteren Beschränkungen für Investitionen zuzulassen."

Die Welt brauche mehr offenen Handel und weniger Abschottung, so Schnappauf. Das zeige sich in der Krise beispielsweise bei einigen deutschen Konzernen, die jüngst Kapital aus dem Nahen Osten erhalten haben. "Die deutsche Industrie befürchtet, dass die internationale Reputation Deutschlands als ein offenes Land in der Weltgemeinschaft beschädigt wird."

Der BDI bleibt damit bei seiner ablehnenden Haltung gegenüber dem Außenwirtschaftsgesetzes. Der Verband sieht sich vor allem durch die aktuelle weltweite Diskussion um Protektionismus gestärkt.
(27.04.2009)
 
 

<< E-Mail-Signaturen: Mitarbeiter entlasten und Corporate Identity wahren Propan Rheingas weist Vorwürfe des Bundeskartellamts zurück >>
 

 
Kommentare (0)  [Kommentar schreiben!] 

 
 

Kommentar zum Thema "BDI kritisiert neues Außenwirtschaftsgesetz als "Nachteil für den Standort Deutschland""

 
 
 
 
 
 
Sicherheitscode

Nur Kleinbuchstaben und Zahlen

 
 
 
Amazon     Arbeitssuche     DSDS     Imtradex     LinguaTV     QSC     RapidUsertests     Server     Timeworkers     Zeitarbeit