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U-Boot-Streit: ThyssenKrupp einigt sich mit Griechenland

 
 
Der Industriekonzern ThyssenKrupp hat bei dem geplanten Verkauf seiner griechischen Werft Hellenic Shipyards (HSY) mit der Lösung des U-Boot-Streits eine entscheidende Hürde genommen. Eine Sprecherin der in Duisburg und Essen ansässigen ThyssenKrupp AG bestätigte am Montag, dass Griechenland nun doch die bestellten vier U-Boote abnehmen und zusätzlich zwei weitere bestellen werde.

Die griechische Regierung hatte eine Annäherung in dieser Frage bereits vergangene Woche bekanntgegeben. Die Details der Bestellung müssten nun noch ausgehandelt werden, sagte die ThyssenKrupp-Sprecherin.

Die Schiffbautochter ThyssenKrupp Marine Systems hatte die staatliche HSY 2002 übernommen, nachdem Griechenland die Werft mit dem Bau von vier U-Booten beauftragt hatte. Wegen angeblicher Technikmängel hat die Regierung die Abnahme der Boote aber bislang verweigert. Die Außenstände summieren sich laut ThyssenKrupp deshalb auf 524 Mio EUR.

Wegen fehlender neuer Aufträge hat sich der Konzern zwischenzeitlich zur Trennung von HSY entschlossen. Momentan wird dazu mit dem Schiffbaukonzern Abu Dhabi MAR verhandelt. Die Regierung in Athen hat sich bereits für eine Übertragung von 75,1% an die Araber ausgesprochen. Die restlichen 24,9% würden dann bei ThyssenKrupp bleiben. weiterlesen >>
(22.03.2010)

 
 

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