Neue Europa-Zentrale für Siemens-Wassergeschäft | ||
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Wachstumstreiber seien der erhöhte Bedarf an Trinkwasser für die zunehmende Weltbevölkerung und Defizite bei der Abwasseraufbereitung im Zuge der fortschreitenden Urbanisierung. Impulse in diesem Geschäft werden vor allem aus Asien und Lateinamerika erwartet. In Europa will Siemens das Wassergeschäft mit einer neuen Zentrale in Erlangen stärken. Von dort sollen künftig die rund 600 Mitarbeiter in den Kompetenzzentren Italien (kommunales Abwasser), Großbritannien (Trinkwasseraufbereitung und Wasseraufbereitung für die Öl- und Gasindustrie), Deutschland und Belgien (Reinstwasser für die Pharmaindustrie, Desinfektion) gesteuert werden. Dies sei ein weiterer Schritt in der Internationalisierung des Siemens-Wassergeschäfts, das seinen Ursprung und Sitz in den USA hat. Der Industry-Sektor von Siemens erzielte mit seinen Divisionen Industry Solutions, Industry Automation, Drive Technologies und Building Technologies sowie Osram im Wassergeschäft zuletzt einen Jahresumsatz von rund 2,2 Mrd EUR. Der Münchner Technologiekonzern verfügt über ein breites Produktportfolio zur physikalischen und biologischen Wasserreinigung und Klärschlammbehandlung. Er bietet daneben Automatisierungslösungen sowie Antriebe und Steuerungen von Pumpen an. Hinzu kommen Serviceleistungen. (16.03.2010)
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