Lanxess zieht Neubau für Kautschuk-Werk in Singapur vor | ||
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Aufgrund der Weltwirtschaftskrise und der daraus resultierenden Nachfrageschwäche hatte der Leverkusener MDAX-Konzern im Juni 2009 den Produktionsstart in Singapur auf das Jahr 2014 verschoben. In den vergangenen sechs Monaten habe sich die Nachfrage jedoch stabilisiert. In den kommenden Jahren werden laut Lanxess für den Butylkautschuk-Markt wieder durchschnittliche Wachstumsraten von über 3% erwartet. Die beiden Kautschukwerke von Lanxess in Zwijndrecht (Belgien) und Sarnia (Kanada) produzierten gegenwärtig mit hoher Auslastung. Zur Finanzierung des neuen Werks wollte sich Ron Commander, Leiter der Business Unit Butyl Rubber, nicht äußern. Er verwies bei einer Pressekonferenz in Singapur jedoch darauf, dass Lanxess per Ende September über rund 800 Mio EUR an Barmitteln und 1,2 Mrd EUR an langfristigen Krediten gehabt habe. 2010 und 2011 gebe es keinen Refinanzierungsbedarf. Die langfristigen Kredite würden voraussichtlich um 2014 fällig werden. Das 200.000 Quadratmeter große Werksgelände wird laut Lanxess von der JTC Corporation, einer Vermittlungsgesellschaft des Ministeriums für Handel und Industrie in Singapur, geleast. Den wichtigen Grundstoff Isobuten liefere die benachbarte Shell-Raffinerie. Dazu sei mit dem Ölkonzern ein langfristiger Vertrag geschlossen worden, sagte Commander. weiterlesen >> (18.01.2010)
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