Wintershall will stärker auf Kraftwerksgas setzen | ||
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Die Erdgaswirtschaft habe derzeit ein sehr flexibles Interesse mit Kraftwerksbetreibern ins Geschäft zu kommen, erklärte der Chef der BASF-Tochter weiter. Erdgas sei bei der Stromerzeugung die klassische Ergänzung für die Erneuerbaren Energien. In den vergangenen Jahren waren Gaskraftwerksprojekte in Deutschland mehrfach gescheitert, weil die Kraftwerksbetreiber keine langfristigen Lieferverträge für Kraftwerksgas zu rentablen Konditionen erhalten konnten. Harte Kritik übte der Wintershall-Vorstandsvorstandsvorsitzende an der Regulierung durch die Bundesnetzagentur. Die Rentabilität im Infrastrukturbereich liege bei lediglich 4%. Nach Abzug von Kosten und Steuern bliebe im regulierten Geschäft im Infrastrukturbereich keine attraktive Rendite. Das werde dazu führen, dass die Investitionsbereitschaft sinke, erklärte Seele bei einem Gespräch mit Journalisten in Berlin. Bei der Modernisierung der Gaspipelines in Deutschland erwarte die BASF-Tochter eine zweistellige Rendite nach Steuern, betonte Seele. Notwendig seien Ersatzinvestitionen in Deutschland, neue grenzüberschreitende Pipelines aber auch zusätzliche Transitleitungen. (21.01.2010)
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