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HeidelbergCement: Vorfahrt für Entschuldung

 
 
Die HeidelbergCement AG will ihre Verschuldung weiter zurückführen und strebt 2010 für ihre Bonitätsbewertung ein Investment-Grade-Rating an. Wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Präsentation zur Investorenkonferenz der Commerzbank in New York hervorgeht, hat sich der Heidelberger Baustoffkonzern eine Verbesserung des Verschuldungsgrades auf das Dreifache des EBITDA bis 2011 zum Ziel gesetzt.

Die Erlöse aus dem laufenden Deinvestitionsprogramm sollen für eine Rückzahlung der Verbindlichkeiten genutzt werden. Das Fälligkeitsprofil der Verschuldung soll durch die Refinanzierung eines Teils der bestehenden Bankkredite verbessert werden. 2009 hatte die hochverschuldete HeidelbergCement durch eine Kapitalerhöhung 2,25 Mrd EUR und durch die Begebung von Anleihen nochmals 2,5 Mrd EUR eingenommen. Am Vortag hatte der Konzern erneut zwei Bonds im Volumen von je 500 Mio EUR angekündigt.

Per 30. September lag die Nettoverschuldung bei rund 8,7 Mrd EUR, für Ende 2009 strebt HeidelbergCement weniger als 8,5 Mrd EUR an. Die Dividende will HeidelbergCement mittelfristig erhöhen. Langfristig will der Konzern der Präsentation zufolge eine Ausschüttungsquote auf dem Niveau der Wettbewerber von mehr als 30% bis 35% etablieren.

Das laufende Jahr bezeichnete HeidelbergCement als erneut "herausfordernd". So sei 2010 nur eine langsame Erholung der Weltwirtschaft zu erwarten. Die Konjunkturprogramme der Regierungen, insbesondere in den USA, dürften ihre volle Wirkung im laufenden Jahr entfalten.
(12.01.2010)

 
 

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