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Verkauf von Siemens-Hörgerätesparte: Noch sechs Bieter in Runde 2 dabei

 
 
Die Siemens AG treibt den angepeilten Verkauf ihrer Hörgerätesparte rasch voran. So hat der Münchener Industriekonzern sechs Bieter für die Sparte in die engere Auswahl genommen, wie Dow Jones Newswires am Dienstag von mehreren mit der Sache vertrauten Personen erfuhr. Ein Siemens-Sprecher wollte dies nicht kommentieren.

Fünf der sechs finalen Bieter seien Finanzinvestoren, darunter Permira, die Cinven Group und Bain Capital. Die Private-Equity-Gesellschaften Hellman and Friedman und Kohlberg Kravis Roberts & Co (KKR) seien auch in der zweiten Runde und treten laut einer der informierten Personen als gemeinsamer Bieter auf. Ein weiterer Bieter sei ein strategischer Investor, ergänzte eine weitere mit den Verhandlungen vertraute Person.

"Siemens treibt den Verkauf der Sparte definitiv voran. Eine Entscheidung könnte schon im Februar fallen", hieß es zudem von einer weiteren Person. Diese rechnet zudem damit, dass ein Investor für die Sparte das 12- bis 13-Fache des EBITDA des zurückliegenden Geschäftsjahres zahlen wird. Der entsprechende Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) habe seinerzeit bei rund 170 Mio EUR gelegen.

"Die Banken werden dabei Fremdkapital in Höhe des Fünf- bis Sechsfachen EBITDA zuschießen. Den Rest wird der Käufer in Form von Eigenkapital beisteuern", so die Person weiter. Aus dem Rennen ausgeschieden seien indes die Finanzinvestoren BC Partners und Apax. Diese hatten laut Finanzkreisen zwar ein Gebot vorgelegt, seien jedoch nicht in die zweite Runde gekommen.
(05.01.2010)

 
 

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