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Allianz nimmt sich in Asien einiges vor

 
 
Der Versicherungskonzern Allianz will sein Asiengeschäft massiv ausbauen und damit das langsamere Wachstum der Märkte in Europa und den USA wettmachen. Im Fokus stehe dabei Indien, sagte Vorstandsmitglied Werner Zedelius dem "Handelsblatt" (HB - Montagsausgabe). Dort strebt die Allianz SE, München, nach seinen Worten ein Prämienvolumen von 3 Mrd EUR an. Bis wann dieses Ziel erreicht werden solle, sagte der Manager nicht. Mit Prämieneinnahmen von zuletzt 2,2 Mrd EUR ist Indien der wichtigste asiatische Markt für den deutschen Erstversicherer.

Der DAX-Konzern ist in Indien über das 2001 gegründete Joint Venture Bajaj Allianz tätig. Das Unternehmen, an dem die Allianz 26% hält, ist den Angaben zufolge bei Sach- und Lebensversicherungen jeweils der zweitgrößte Anbieter hinter der Bank ICICI. Sobald die Rechtslage es zulasse, wolle die Allianz ihren Anteil an Bajaj Allianz ausbauen, sagte der für Insurance Growth Markets zuständige Zedelius.

Zudem wolle die Allianz in Indien auch in die Vermögensverwaltung einsteigen. Dazu habe sie ein weiteres Gemeinschaftsunternehmen mit Bajaj gegründet, an dem sie 51% halte. Indien sei für Vermögensverwalter sehr interessant. Eine kleine Oberschicht genieße immensen Wohlstand.
(08.02.2010)

 
 

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