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Siemens strebt weiterhin Partnerschaft mit Rosatom an

 
 
Die Siemens AG hält an ihren Plänen fest, in der Atomtechnik künftig mit dem russischen Unternehmen Rosatom zusammenzuarbeiten und sich aus dem Gemeinschaftsunternehmen mit der französischen Areva zurückzuziehen. "Wir haben im vergangenen Jahr angekündigt, eine neue Partnerschaft einzugehen. Diese Neuausrichtung ist in Gang und weiterhin unser Ziel", sagte Siemens-Vorstandsvorsitzender Peter Löscher auf einer Pressekonferenz in Neu Delhi am Dienstag laut einem Sprecher.

Siemens hatte im vergangenen Jahr die Auflösung der bisherigen Zusammenarbeit mit Areva in dem Joint Venture Areva NP eingeleitet und erklärt, stattdessen eine strategische Partnerschaft mit Rosatom eingehen zu wollen. Derzeit streiten Siemens und Areva allerdings über den Ausstieg des Münchener DAX-Konzerns; die Franzosen wollen die Zusammenarbeit von Siemens und Rosatom verhindern.

Es läuft deshalb ein Schiedsverfahren. In dem Verfahren wurden Siemens Mitte November 2009 im Zusammenhang mit der Trennung von Areva vorläufige Einschränkungen auferlegt, die jedoch nicht verbieten, die Gespräche mit Rosatom fortzuführen. Siemens macht keine Angaben darüber, welcher Art diese Einschränkungen sind.
(02.02.2010)

 
 

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