Solarbranche drohen Förderkürzungen von über 20 Prozent | ||
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Weiteren Informationen von "Dow Jones Energy Daily" zufolge soll darüber hinaus zum Januar kommenden Jahres eine zusätzliche drastische Senkung der Solarsubventionen vorgenommen werden, wenn der Zubau an Photovoltaikanlagen höher sein sollte als im Vorjahr. Insgesamt läge die Kürzung damit bei über 20% und voraussichtlich nahe der von Verbraucherverbänden geforderten 30%, wenn im laufenden Jahr kein spürbarer Nachfrageeinbruch für Solaranlagen eintritt. Umweltminister Röttgen hatte Ende 2009 eine Anpassung der EEG-Vergütung für Solarstrom angekündigt. Die aktuellen Regelungen und Vergütungssätze hätten zu einer Überförderung und Kostenexplosion bei den Subventionsausgaben geführt. Weil die Kosten für die Solarvergütung über die EEG-Umlage an alle Endkunden verteilt werden, hatte auch der Bundesverband der Verbraucherzentralen (VZBV) anlässlich der Anhörung am Mittwoch im Bundesumweltministerium (BMU) eine drastische Senkung der Förderung um 30% gefordert. Daneben soll es nach dem Willen des VZBV eine Deckelung der Förderung geben. Im vergangenen Jahr seien aufgrund von Überkapazitäten in der Industrie bei Photovoltaikmodulen die Anlagenpreise sehr viel schneller gesunken als die staatliche Förderung. Die Kosten für die Verbraucher hätten mit rund 10 Mrd EUR viermal so hoch gelegen wie geplant, heißt es in einem VZBV-Positionspapier weiter. Gleichzeitig habe der Zubau von Solaranlagen deutlich stärker zugelegt als zuvor prognostiziert und damit zu einem enormen Anstieg der Förderung geführt. weiterlesen >> (14.01.2010)
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