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Verdacht auf Preisabsprachen: Durchsuchungen bei Einzelhändlern

 
 
Das Bundeskartellamt hat am Donnerstag führende deutsche Einzelhandelsunternehmen wegen des Verdachts auf Preisabsprachen durchsucht. Betroffen sind dabei die Handelsbranchen Lebensmittel, Drogeriewaren und Tierbedarf sowie einige Hersteller von Markenartikeln des Konsumgüterbereichs, wie die Behörde mitteilte. Führende Handelsunternehmen wie Metro, Rewe und Edeka bestätigten die Razzien unterdessen.

Die bundesweite Aktion erstreckte sich auf insgesamt 15 Unternehmen, davon 11 Handelsunternehmen. Das Bundeskartellamt geht dem Verdacht nach, dass sich Markenartikelhersteller mit Einzelhandelsunternehmen in den Produktbereichen Süßwaren, Kaffee und Tiernahrung über die Gestaltung der Endverbraucherpreise abgestimmt haben.

Die Abstimmung von Endpreisen im "Vertikalverhältnis", also zwischen Herstellern und Einzelhändlern, sei kartellrechtlich ebenso verboten wie horizontale Kartelle und könne mit Geldbußen geahndet werden, erklärte die Behörde.

Laut Bundeskartellamt handelt es sich bislang um einen Anfangsverdacht. Die Durchsuchung diene der Aufklärung des Sachverhalts und bedeute ausdrücklich nicht, dass sich die betroffenen Unternehmen und Personen tatsächlich eines Kartellrechtsverstoßes schuldig gemacht hätten. Bis zum Abschluss des Verfahrens gelte die Unschuldsvermutung. weiterlesen >>
(14.01.2010)

 
 

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