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Deutsche Bank kauft ARS von Investoren aus North Carolina zurück

 
 
Die Deutsche Bank AG hat sich bereit erklärt, Anleihen im Volumen von 7,8 Mio USD von Investoren aus North Carolina zurückkaufen. Der Rückkauf der so genannten Auction Rate Securities (ARS) umfasse alle dieser Anleihen, die das Institut dort an Einzelpersonen, Wohlfahrtsverbände, nichtstaatliche Organisationen sowie an kleine und mittelständische Unternehmen veräußert habe, die über maximal 10 Mio USD Vermögen bei der Bank verfügen, teilte der Secretary of State des US-Bundesstaates in der Nacht zum Freitag mit.

Auction Rate Securities sind langlaufende Anleihen mit variablem Zinssatz. Die Höhe dieses Zinssatzes wird in regelmäßigen Auktionen festgesetzt. Im Februar 2008 brach der Markt dieser Wertpapiere zusammen. Das löste etliche Beschwerden von Investoren aus, die kein Geld mehr von ihren Konten abheben konnten.

Die Bank einigte sich nun am Mittwoch Vertretern des US-Bundesstaats auf Rücknahme der Papiere. Sollten die Kunden nachweisen, dass sie zusätzliche Verluste erlitten haben, weil ihr Geld in der ARS-Anlage steckte, können sie die Deutsche Bank zudem vor ein Schiedsgericht ziehen.

Die Vereinbarung folgt auf eine Untersuchung der Wertpapieraufsicht. Diese hat laut der Mitteilung festgestellt, dass die Deutsche Bank ihre Vertriebsmitarbeiter nicht richtig überwacht und keine schriftlichen Arbeitsanweisungen vorgelegt habe. Zudem habe sie ethisch fragwürdiges Verhalten an den Tag gelegt, als sie die Anlagen als höchst liquide an die Kunden verkauft habe. weiterlesen >>
(15.01.2010)

 
 

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