Wettbewerb begrüßt Abschaffung des Mehrwertsteuerprivilegs der Deutschen Post zum 1. Juli | ||
|
Briefe und Pakete von Privatkunden dagegen sollen nach den Vorstellungen der Regierung bei der Post von der Umsatzsteuer befreit bleiben. Dies könne grundsätzlich auch für private Dienstleister gelten – vorausgesetzt diese garantierten eine Grundversorgung der Bevölkerung in dem Maße, wie es die Deutsche Post täte. „Im Klartext bedeutet dies aber, dass im Privatkundengeschäft das Steuerprivileg der Deutschen Post fortgesetzt wird, denn kein Wettbewerber wird in der Lage sein, einen solch umfassenden Universaldienst wie die Post anzubieten“, meint Hans Kragt, Geschäftsführer des Post- und Paketdienstleisters GTS POST. Der Unternehmer sieht nur einen Ausweg aus dieser Situation: „Die Bundesregierung muss das Mehrwertsteuer-Privileg der Post endlich komplett kippen, um allen Mitkonkurrenten einen regulären Wettbewerb und eine faire Chance am Markt zu ermöglichen.“ Was die privaten Wettbewerber freut, könnte Postkunden verärgern. So schließt die Bundesregierung bei der Deutschen Post weitere Preiserhöhungen durch das neue Gesetz nicht aus. Private Wettbewerber, die wie GTS POST mit ihren Preisen stabil bleiben, können daher jetzt punkten. (29.06.2010) |
||
|
|
||
| << | Hugo Boss will wieder wachsen: Ausbau von Filialnetz angekündigt | AIXTRON: Sechs CRIUS II Anlagen fürs "Reich der Mitte" | >> |















