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Verkauf von Handychip-Sparte: Infineon und Intel nähern sich an

 
 
Der Verkauf der Handychip-Sparte der Infineon Technologies AG an den US-Wettbewerber Intel rückt einem Zeitungsbericht zufolge näher. Beide Unternehmen hätten sich in den vergangenen beiden Wochen mehrfach zu Verhandlungen getroffen, berichtet die Tageszeitung "Die Welt" in ihrer Freitagsausgabe.

Ein Vertrag sei noch nicht unterschrieben worden, beide Seiten würden sich aber annähern, heißt es in dem Bericht unter Berufung auf Finanzkreise. Der Preis für die Handychip-Sparte soll zwischen 1,1 Mrd und 1,4 Mrd USD liegen. Bei dem DAX-Konzern war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

Über einen möglichen Verkauf der Sparte wird bereits seit längerem spekuliert. Mitte Juni hatte Dow Jones Newswires unter Berufung auf zwei Personen aus dem Umfeld des Halbleiterherstellers berichtet, dass sich Infineon auf einen möglichen Verkauf der Handychip-Sparte vorbereite und dazu bereits einen Datenraum für Interessenten eingerichtet habe. Gespräche über einen möglichen Verkauf würden bereits geführt. "Es gibt einen Datenraum. Und wo es einen Datenraum gibt, gibt es auch ernsthafte Gespräche", hatte eine der beiden Personen damals gesagt.

Einem Pressebericht von Mitte Juni zufolge hat Infineon die US-Bank JP Morgan damit beauftragt, alle strategischen Möglichkeiten für die Handychip-Sparte bis hin zu einem Verkauf zu analysieren. Bereits vor Wochen seien mit dem US-Chipkonzern Intel Gespräche über die Handysparte geführt worden, hieß es damals in einem Bericht der "Financial Times Deutschland". weiterlesen >>
(09.07.2010)

 
 

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