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Fahrzeugproduktion in China: Peugeot-Citroen und Changan gründen zweites JV

 
 
Der französische Automobilhersteller PSA Peugeot-Citroen hat mit der chinesischen Changan Automobile Group sein zweites Joint Venture zur Fahrzeugproduktion in China gegründet. Zusammen wolle man Autos und leichte Nutzfahrzeuge bauen und vermarkten, teilten die Franzosen am Freitag mit.

Beide Partner hielten jeweils 50% am Gesellschaftkapital in Höhe von 4 Mrd CNY. Die Anfangsinvestition bezifferte PSA Peugeot-Citroen auf 8,4 Mrd CNY (935 Mio EUR). Zunächst stehe der Start der Citroën-DS-Modellreihe in China sowie die Einführung einer neuen, landesspezifischen Marke im Mittelpunkt.

Der Vertrag sehe vor, dass das Joint Venture zu einem späteren Zeitpunkt auch Fahrzeuge der übrigen Marken der beiden Partner (Peugeot und Changan) vertreiben könne, hieß es von dem Unternehmen mit Sitz in Paris. Das Gemeinschaftsunternehmen mit Sitz in Shenzhen in der Provinz Guangdong soll anfangs 200.000 Fahrzeuge und Motoren pro Jahr bauen. Es werde über zwei Produktionsstraßen verfügen, von denen eine neu angelegt, während die zweite bestehende modernisiert werde. Zusätzlich soll auch ein Forschungs- und Entwicklungszentrum zum Joint Venture gehören.

Die Produktion des ersten Fahrzeugs ist laut Peugeot-Citroen für das 2. Halbjahr 2012 geplant. Das Joint Venture ist noch von der endgültigen Zustimmung der zuständigen Behörden abhängig. weiterlesen >>
(09.07.2010)

 
 

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