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Immer mehr Interessenten für Evonik-Tochter Steag

 
 
Der Energieversorger Thüga AG sowie zwei Infrastrukturfonds der Allianz SE und der australischen Bank Macquarie prüfen je den Kauf von Teilen der Evonik-Tochter Steag. Damit erweitere sich der Kreis der möglichen Käufer, sagten zwei Personen mit entsprechenden Informationen zu Dow Jones Newswires. Interesse wurde auch schon dem tschechische Stromversorger CEZ und einem Konsortium von Stadtwerken nachgesagt.

Steag ist einer der größten Stromerzeuger in Deutschland. Die Muttergesellschaft Evonik hatte zwar angekündigt, die Mehrheit an Steag behalten zu wollen. Dennoch würden Unternehmen vorfühlen, ob sie auch mehr als einen Minderheitsanteil kaufen könnten, hieß es in Kreisen. In einem ersten Verkaufsprospekt habe Evonik sich auch offen gezeigt, Angebote für eine Steag-Mehrheit oder für einzelne Unternehmensteile entgegenzunehmen, sagte eine Person.

Ein Evonik-Sprecher sagte, der Konzern habe zahlreiche Gebote erhalten. Evonik wolle aber weiterhin eine Mehrheit an dem Stromerzeuger behalten. Informationen zu möglichen Käufern würden ansonsten nicht kommentiert.

Der offene Umgang von Evonik mit Geboten verdeutlicht die möglichen Schwierigkeiten beim Verkauf der weniger attraktiven Unternehmensteile, etwa den Kohlekraftwerken, wie mehrere Personen sagten. weiterlesen >>
(10.07.2010)

 
 

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