DEG finanziert neue Glasfaserverbindung nach Westafrika | ||
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Das Tiefseekabel "Main One" verläuft über fast 7.000 Kilometer zwischen Portugal und Accra in Ghana sowie Lagos in Nigeria. Die Glasfaserverbindung steht allen Telefon- und Netzbetreibern offen. Dank so genannter "branching units" besteht die Möglichkeit, die Elfenbeinküste, die Kanarischen Inseln, Marokko und den Senegal an das Netz anzubinden, was im Verlauf des Projekts geplant ist. Für eine zweite Phase des Projekts besteht außerdem die Absicht, das Kabel bis nach Südafrika zu verlängern. In Westafrika ist die Kommunikationsinfrastruktur bislang wenig entwickelt. Kostengünstige Breitbandverbindungen sind einer der wichtigsten Katalysatoren für wirtschaftliches Wachstum und Erfolg von afrikanischen Unternehmen. Das Projekt wird die Kapazität für den internationalen und regionalen Datentransfer um mehr als das Zehnfache erhöhen und so die Kosten für Telefongespräche und Internetnutzung senken. Als Anerkennung für die entwicklungspolitische und wirtschaftliche Bedeutung des Vorhabens kürte das Magazin Project Finance die Finanzierung zum "African Infrastructure Deal of the Year". (11.07.2010) |
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