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Antidumping-Maßnahmen gegen deutsche Exporte

 
 
Ende vergangenen Jahres gab es 102 Antidumping- und 10 Antisubventionsmaßnahmen gegen Exporte aus der Europäischen Union. Davon hätten sich 28 Maßnahmen ausdrücklich auf Exporte aus Deutschland bezogen, wie die Bundesregierung am Dienstag auf Anfrage der FDP bekannt gab. Den Hauptanteil der Maßnahmen hätten die USA verhängt.

Von 2002 bis 2007 sind auf der anderen Seite die Zolleinnahmen der Europäischen Union von 12,9 Milliarden Euro auf 20,16 Milliarden gestiegen. Erst 2008 gingen diese Abgaben bei der Einfuhr aus Drittländern leicht auf 19,92 Milliarden Euro zurück. Die deutschen Behörden lieferten 2002 2,05 Milliarden Euro Zolleinnahmen an die EU ab. Bis 2007 stieg dieser Wert auf 2,97 Milliarden, und ging 2008 leicht auf 2,87 Milliarden Euro zurück.

Nach Angaben der Bundesregierung haben die 49 ärmsten Entwicklungsländer grundsätzlich zollfreien Zugang zur EU für fast alle Waren außer Waffen und Munition. Allerdings würden die zollfreien Kontingente für sensible Agrarprodukte wie Reis und Zucker zum 1. Oktober 2009 auslaufen.
(06.05.2009)
 
 

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