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Deutsche Bank will sich von Oppenheims Private-Equity-Portfolio trennen

 
 
Die Deutsche Bank AG will laut Kreisen das Private-Equity-Portfolio von Sal. Oppenheim verkaufen. Mit dem Verkauf des Portfolios, dessen Wert auf mindestens 500 Mio USD geschätzt wird, sei Cogent Partner beauftragt worden, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person am Freitag. Das Portfolio bestehe weitgehend aus Buyout Fonds und Beteiligungskapital.

Eine weitere mit der Angelegenheit vertraute Person bestätigte die Verkaufspläne. "Der Verkauf wird aller Voraussicht nach Endes dieses Monats anlaufen", sagte die Person. Ein Teil des Portfolios wird dem Vernehmen nach in der Bank bleiben, während der Rest am Markt platziert werden soll.

Der Verkaufserlös wäre ein willkommener warmer Regen für die Deutsche Bank. Denn schwächere Kapitalmärkte, höhere Steuern, Akquisitionen, Provisionen und nicht zuletzt die neuen Bankenregeln haben ihren Tribut gefordert und laut Analysten die Kapitalquote der Bank gedrückt.

Den Kauf von Sal. Oppenheim hatte die Deutsche Bank im März abgeschlossen. Zum Zeitpunkt der Übernahme verwaltete Sal. Oppenheim Private Equity Partners ein Vermögen im Wert von 5 Mrd EUR.
(17.07.2010)

 
 

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