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Fürs Elektroauto: BMW und SGL schrauben Investitionen in leichte Kohlefaser rauf

 
 
BMW und der Wiesbadener Kohlefaserspezialist SGL Automotive Carbon Fibers GmbH & Co. KG erweitern die Produktion von ultraleichten Kunststoffen für das von BMW geplante Elektroauto. Beide investieren rund 20 Mio EUR in den Bau von Kohlefaserplatten in Wackersdorf, die im BMW Werk Landshut zu Karrosserieteilen für das Elektroauto weiterverarbeitet werden, wie BMW und SGL am Montag mitteilten. Der Münchener Autobauer steckt weitere rund 40 Mio EUR in den Ausbau der Produktion in Landshut.

Bereits Anfang April hatten BMW und SGL angekündigt, 100 Mio USD in ein modernes Karbonfaserwerk in Moses Lake im US-Bundesstaat Washington zu investieren.
Die leichten, hitze- und korrosionsbeständigen Kohlenstofffasern sollen in BMWs Megacity Vehicle zum Einsatz kommen. Das abgasfreie Elektrofahrzeug soll 2013 auf den Markt kommen und in Leipzig vom Band laufen.

An dem Gemeinschaftsunternehmen SGL Automotive Carbon Fibers LLC hält SGL 51% der Anteile, BMW 49%.
(20.07.2010)

 
 

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