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Fraport verhandelt über weitere Beteiligung in China

 
 
Der Flughafenbetreiber Fraport will sich grundsätzlich an weiteren Flughäfen im Ausland beteiligen. "In China sind wir in Gesprächen über eine weitere Beteiligung", sagte Finanzvorstand Matthias Zieschang der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" (FAS). Auch Brasilien sei für den Frankfurter MDAX-Konzern interessant.

"Wir beobachten in Brasilien sehr genau die Entwicklung, dass große Flughäfen privatisiert werden sollen", sagte Zieschang. Fraport-Vorstandsvorsitzender Stefan Schulte hatte bereits im März gesagt, der Flughafenbetreiber habe einige Projekte in China und in Brasilien im Auge.

Im Juni hatte Fraport Rekordwerte bei Passagieren und Fracht erzielt. Zieschang deutete an, dass die Fraport AG ihre Ergebnisprognose anheben könnte. "Wenn der positive Trend andauert, hätte das Auswirkungen auf unser Ergebnis", sagte Zieschang. Ähnlich hatte sich Vorstandsvorsitzender Schulte bereits vor rund einer Woche gegenüber dem Magazin "Euro" geäußert. "Wenn der Verkehr weiterhin so stark wächst wie bisher, könnte es mehr werden", hatte Schulte seinerzeit gesagt. Derzeit stellt der Flughafenbetreiber für 2010 ein EBITDA von 635 Mio EUR in Aussicht.
(26.07.2010)

 
 

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