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Salzgitter kontolliert Klöckner-Werke nun allein

 
 
Der Stahlkonzern Salzgitter übernimmt die vollständige Kontrolle über die Klöckner-Werke. Die Aktionäre der Klöckner-Werke AG haben auf der Hauptversammlung in Frankfurt dem Squeeze-Out zugestimmt, wie die Klöckner-Werke AG am Mittwoch mitteilte. Die verbliebenen Minderheitsaktionäre des Maschinen- und Anlagenbauers, der vor allem Abfüllanlagen für die Getränkeindustrie herstellt, sollen eine Barabfindung von 14,33 EUR je Aktie erhalten.

Die Aktien der Minderheitsaktionäre werden auf die Salzgitter Mannesmann GmbH, eine 100-prozentige Tochter der Salzgitter AG, übertragen. Der Squeeze-Out werde mit der Eintragung des Beschlusses in das Handelsregister wirksam.

Salzgitter, die seit 2007 mehrheitlich an der Klöckner-Werke AG beteiligt ist, hatte im März den Squeeze-Out beantragt und angekündigt, den Minderheitsaktionären 14,33 EUR je Aktie zu zahlen. Der Kurs entspreche dem gewichteten Durchschnittskurs der drei Monate vor der Ankündigung, hatte es seinerzeit geheißen.

Im ersten Halbjahr 2010 schrieben die Klöckner-Werke weiterhin rote Zahlen. Vor Steuern und Zinsen (EBIT) summierte sich der Verlust auf 9,8, Mio EUR. Der Auftragseingang stieg jedoch um 48,7%. "Wir erleben eine Entwicklung zum Besseren. Aufgrund der volatilen Märkte sind wir jedoch gefordert, flexibel auf starke Schwankungen zu reagieren", sagte Roland Flach, Vorstandsvorsitzender der Klöckner-Werke.
(25.08.2010)

 
 

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