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Kurswechsel: Aabar zieht vorerst nicht in Daimler-Aufsichtsrat ein

 
 
Der staatliche Investmentfonds Aabar Investments in Abu Dhabi verzichtet vorerst auf einen Platz im Aufsichtsrat (AR) der Daimler AG. Wie das "Handelsblatt" (Montagsausgabe) mit Verweis auf Unternehmenskreise vorab berichtet, hat Aabar signalisiert, zunächst keinen Platz im Kontrollgremium des Autokonzerns anzustreben. Damit vollziehe Daimlers größter Aktionär mit einem Anteil von 9% eine Kurskorrektur, heißt es in dem Bericht weiter.

Vor gut einem halben Jahr habe Mohamed Badawy Al-Husseiny, CEO des staatlichen Investmentfonds in Abu Dhabi, noch öffentlich davon gesprochen, dass der Wüstenstaat bereits im Herbst 2010 einen Sitz im Aufsichtsrat einnehmen könnte.

Ein Sprecher von Daimler wollte sich im Gespräch mit Dow Jones Newswires nicht zu Spekulationen über die Pläne von Aktionären äußern. Grundsätzlich stelle sich die Frage der Besetzung des Aufsichtsrates aber ohnehin nicht, weil dort alle Plätze besetzt seien und es keine Vakanz gebe.
DJG/reh
(29.08.2010)

 
 

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