EU-Kommission erwägt Ausweitung der Strafzölle auf US-Biodiesel | ||
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Den Unterlagen zufolge könnte die geplante Untersuchung dazu führen, dass die im vergangenen Jahr in der EU eingeführten Strafzölle auf Biodiesel aus den USA auch auf Kraftstoffimporte aus Kanada und Singapur ausgedehnt werden. Außerdem könnten die Abgaben demnächst auch für Kraftstoffgemische gelten, die weniger als 20% reinen Biodiesel enthalten. Der Europäische Biodieselverband (European Biodiesel Board EBB) hatte Ende Juni eine Beschwerde bei der EU-Kommission eingereicht. Die Branche wehrt sich gegen eine Subvention von 1 USD je Gallone, die die US-Regierung für die Beimischung von Biodiesel zu herkömmlichem Kraftstoff zahlt. Dadurch würden US-Hersteller die EU mit billigem Biodiesel überschwemmen und die hiesigen Biodieselhersteller in ihrer Existenz gefährden. Im Juli hatte die EU-Kommission erklärt, dass die Importe von Biodiesel aus den USA stark zurückgegangen seien und dies darauf zurückzuführen sei, dass inzwischen große Mengen von US-Biodiesel über Kanada und Singapur in die EU gelangten. EU-Diplomaten zufolge ist es jedoch noch fraglich, ob die Kommission tatsächlich eine Untersuchung einleiten wird. Die kanadische Regierung würde sich stark dafür einsetzen, dass eine solche Untersuchung nicht stattfindet. (02.08.2010)
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