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Arzneimittelhersteller Grünenthal und Infectopharm sprachen Preise ab

 
 
Wie das Bundeskartellamt nun bekannt gab, hatte der Pharmakonzern Grünenthal im Herbst 2008 eine Preisabsprache mit der Infectopharm GmbH im Rahmen eines so genannten Bonusantrags bei der Behörde angezeigt und durch umfassende Angaben selbst zur Aufklärung des Sachverhaltes beigetragen.

Die Kartellwächter konnten daraufhin die zwischen den beiden Arzneimittelherstellern im Bereich der Colistin-haltigen Antibiotika abgesprochenen Preiserhöhungen abstellen und eine Preisreduktion bei den betroffenen Präparaten durchsetzen.

Darüber hinaus hat Grünenthal die im Zuge der Preisabsprache festgelegten Preiserhöhungen zurückgenommen und die Preise auf das Niveau vor Beginn der Absprache reduziert. Den Krankenkassen unterbreitete das Unternehmen jüngst einen Vorschlag zur Kompensation der durch die Preisabsprache entstandenen Mehrkosten.

"In Anwendung der Bonusregelung des Bundeskartellamtes wurde, aufgrund der umfassenden Kooperation von Grünenthal bei den Ermittlungen, von der Verhängung eines Bußgeldes abgesehen", heißt es in einer aktuelln Pressemitteilung der Bonner Behörde. weiterlesen >>
(11.05.2009)
 
 

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