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Intel am Ziel: "Wireless"-Einigung mit Infineon

 
 
Die Infineon Technologies AG hat sich mit dem US-Konzern Intel über den Verkauf ihrer Handychip-Sparte geeinigt. Wie Infineon am Montag mitteilte, wird das Segment im Rahmen einer Bartransaktion im Wert von rund 1,4 Mrd USD an den Branchenriesen aus Santa Clara in Kalifornien veräußert. Die Transaktion soll im ersten Kalenderquartal 2011 abgeschlossen werden.

Durch den Verkauf solle der Wert von Infineon gesteigert werden, erklärte Vorstandsvorsitzender Peter Bauer. Der Konzern könne seine Ressourcen nun "ganz auf starkes Wachstum" bei den verbliebenen Aktivitäten konzentrieren.

Mit der Veräußerung verabschiedet sich Infineon endgültig aus dem Kommunikationsbereich, nachdem bereits 2009 im Zuge der damaligen Refinanzierungsbemühungen des Unternehmens das Geschäft mit Chiplösungen für Breitbandwendungen an einen US-Investor verkauft worden war. Somit wird sich Infineon künftig auf Chips für Automobil- und Industriekunden sowie für Sicherheitsanwendungen konzentrieren.

Infineon hatte die US-Bank J.P. Morgan bereits vor Monaten damit beauftragt, Optionen für den Bereich zu prüfen. Das Unternehmen aus Neubiberg bei München hatte nach Informationen von Dow Jones Newswires auch mit der Samsung Electronics Co über eine Transaktion verhandelt. weiterlesen >>
(30.08.2010)

 
 

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