Nach drei Anläufen: Schaeffler bremst Fusionsfantasie mit Conti | ||
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Um gleich darauf einzuschränken: "Um die Potentiale zu heben, ist es nicht notwendig, mit aller Kraft in eine Fusion zu gehen." Das würde Schaeffler nur belasten. Vorrang habe für die Franken ihr operatives Geschäft, sagte Geißinger. Und so bezog sich das Motto des Geschäftsberichtes "Gemeinsam bewegen wir die Welt" auch nicht auf das Gespann Schaeffler-Conti, sondern die drei Marken der Herzogenauracher LUK, INA und FAG. In der Tat brummte das Geschäft dank der anziehenden Konjunktur zuletzt wieder. Dennoch blieben die Franken vorsichtig: Nach einem Umsatzplus von 31% im ersten Halbjahr auf 4,6 Mrd EUR wollen die Herzogenauracher im Gesamtjahr ihre Einnahmen um ein Zehntel auf über 8 Mrd EUR steigern. Auch in puncto Profitabilität will Schaeffler in diesem Jahr an alte Erfolge anknüpfen. Nachdem die Rendite (EBIT-Marge) im Krisenjahr 2009 auf rund 5% gefallen war, stieg sie im ersten Halbjahr auf 16% und soll im Gesamtjahr bei mehr als 10% liegen. Vom Umsatz dürften also vor Zinsen und Steuern mindestens 800 Mio EUR als operativer Gewinn übrig bleiben. Bis dahin ist es jedoch nur ein kleiner Schritt: Im ersten Halbjahr hatte der Familienkonzern bereits 739 Mio EUR geschafft. Die Einschätzung sei konservativ, so dass die Ziele sicher übertroffen würden, räumte Geißinger ein. weiterlesen >> (01.09.2010)
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