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US-Autoabsatz eingebrochen

 
 
Nachdem im August 2009 die Abwrackprämie den US-Automobilabsatz in die Höhe getrieben hatte, brachen die Verkäufe im August dieses Jahres um 21% auf knapp 1 Mio Fahrzeuge ein. Gegen den Trend zulegen konnten Hersteller, die im vergangenen Jahr nicht von der Abwrackprämie profitiert hatten: Mercedes-Benz, Audi und Porsche legten kräftig zu, Audi berichtete gar vom "besten August aller Zeiten". BMW konnte hingegen bei ihrer Kernmarke nur ein leichtes Plus erzielen.

Als einziger US-Volumenhersteller konnte Chrysler zulegen, der den Absatz um 7% auf 99.611 Fahrzeuge steigerte. Da der Hersteller nur wenige Kleinwagen im Angebot hat, hatte er im vergangenen Jahr nicht von der Abwrackprämie profitieren können.

Ford brachte 157.503 Wagen an die Kunden und damit 10,7% weniger als im August 2009. Im vierten Quartal 2010 will Ford nun 570.000 Fahrzeuge produzieren und damit 4.000 Fahrzeuge weniger als im Vorjahreszeitraum. "Ford will ihre Kapazitäten an die tatsächliche Nachfrage anpassen", begründete US-Vertriebschef Ken Czubay den Schritt.

Der Absatz von General Motors ging um rund ein Viertel auf 185.176 Fahrzeuge zurück, wobei hier auch die Abwicklung von Marken wie Hummer zu Buche schlägt. Bei den vier Kernmarken der Detroiter betrug der Absatzrückgang aber immer noch 10,6%. Dennoch zeigte sich US-Vertriebschef Don Johnson gelassen. "Wir geraten wegen des Branchentrends nicht in Panik. Wir wissen, dass es weiterhin ein holpriger Weg sein wird". GM sehe nur ein geringes Risiko eines erneuten Abgleitens der US-Wirtschaft in die Rezession. weiterlesen >>
(02.09.2010)

 
 

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