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Allianz setzt bei Policenverkauf verstärkt auf Kfz-Werkstätten

 
 
Manager Crede bekräftigte das Ziel, die Rentabilität in der Kfz-Versicherung zu stärken. Der harte und lange Winter hatte zu zahlreichen kleinen und mittleren Schäden geführt und das Ergebnis erheblich belastet. Konkret soll die Schadenkostenquote, die in der Branche als Gradmesser für die Rendite gilt, wieder unter 98% sinken.

Crede sagte, er wolle die Zusammenarbeit mit vier der fünf wichtigsten Hersteller soweit intensivieren, dass sie die Bezeichnung "strategisch" verdiene. Ende 2009 war der Manager von der Volkswagen-Versicherung zur Allianz gewechselt. Neben Volkswagen zielt die Allianz nach seiner Darstellung auf Toyota, General Motors, Ford und BMW.

Bei BMW und Daimler, deren deutsche Händler ihren Kunden gegenwärtig Fahrzeugversicherungen von HDI und Victoria (Ergo) anböten, ist die Allianz nach seinen Worten jederzeit für eine Zusammenarbeit bereit. Zum Ausbau des Versicherungsvertriebs über Autohändler kalkuliert Crede mit rund 20 Mio EUR Startinvestition für Informationstechnik, zusätzliches Personal und Produktentwicklung.
(03.09.2010)

 
 

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