Rennen um Zulassung von Gerinnungshemmern | ||
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Die Medikamente gehören zu einer neuen Sorte von Blutverdünnern, die ältere Therapien - beispielsweise mit dem Wirkstoff "Warfarin" - verbessern sollen. Nach Schätzungen von Barclays Capital könnte der Markt für Blutverdünner bis 2021 ein Volumen von 12 Mrd USD erreichen. Analysten beziffern mögliche Spitzenumsätze von Apixaban auf über 3 Mrd USD. Bayer traut Xarelto jährlich 2 Mrd EUR (umgerechnet rund 2,5 Mrd USD) zu und vom Boehringer-Mittel Pradaxa erwarten Marktteilnehmer mindestens 1 Mrd USD Umsatz. Die Bristol-Myers Squibb Co und die Pfizer Inc hatten eine Studie zu Apixaban im Juni wegen guter Ergebnisse vorzeitig beendet. Nun meldeten die New Yorker Konzerne, das Medikament habe die Zahl der Schlaganfälle bei Menschen mit Vorhofflimmern im Vergleich zu Aspirin um mehr als 50% verringert. Zudem habe das Medikament zu keiner signifikanten Zunahme starker Blutungen geführt. Laut den Forschern könnte die Behandlung von 1.000 Patienten mit Apixaban anstatt von Aspirin für die Dauer eines Jahres 18 Schlaganfälle, 10 Todesfälle und 31 Krankenhauseinweisungen wegen Herz- und Kreislaufproblemen verhindern. Zudem sei das Medikament gut verträglich. Es gebe keinen Hinweis auf eine Schädigung der Leber. Die Ergebnisse werden am heutigen Dienstag auf dem Kongress der European Society of Cardiology (ESC) präsentiert. weiterlesen >> (31.08.2010)
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