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Hapag-Lloyd strebt in die Unabhängigkeit

 
 
Angesichts wieder anziehender Geschäfte will die Reederei Hapag-Lloyd laut einem Zeitungsbericht ihre Schulden neu ordnen. Die Aufsichtsräte der weltweit sechstgrößten Containerreederei werden sich nach Informationen der "Financial Times Deutschland" (FTD - Mittwochausgabe) auf ihrer Sitzung am Donnerstag unter anderem damit befassen, ob eine milliardenschwere Bürgschaftszusage an die Bundesregierung zurückgegeben werden soll.

Im Gespräch sei auch, eine Anleihe mit einem Volumen von mindestens 500 Mio EUR zu begeben sowie bei den Banken einen höheren Kreditrahmen auszuhandeln. Der Aufsichtsrat, zu dem auch TUI-Chef Michael Frenzel und der Vorstandsvorsitzende der HSH Nordbank, Dirk Jens Nonnenmacher, zählen, strebe zwar auf dem Treffen eine Entscheidung über die Umschuldung an. Ob das gelinge, sei wegen mitunter widerstreitender Interessen der Gesellschafter aber offen.

Es gebe keinen neuen Sachstand zu dem bisher Gesagten, sagte ein Sprecher der Hapag-Lloyd AG am Mittwochmorgen zu Dow Jones Newswires. Bisher war mitgeteilt worden, dass alle Finanzierungsmöglichkeiten evaluiert würden.

Die Diskussion über die Finanzstruktur sei eine direkte Folge der zuletzt positiven Geschäftsentwicklung, schreibt die Zeitung. Hapag-Lloyd wolle sich, gut ein Jahr nachdem das Traditionsunternehmen gegen die Insolvenz kämpfen musste, aus der engen Abhängigkeit vor allem vom Großaktionär, der TUI AG, lösen. Der frühere Mutterkonzern hält 43,4%. weiterlesen >>
(25.08.2010)

 
 

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