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Opel will noch 2010 mit Vertrieb in China beginnen

 
 
Der Automobilhersteller Opel will neue Absatzmärkte für den Export erschließen. Schon in wenigen Monaten sollen die Fahrzeuge des Rüsselsheimer Herstellers erstmals außerhalb Europas unter der eigenen Marke verkauft werden. "Wir werden noch in diesem Jahr mit dem Vertrieb in China beginnen", sagte der Opel-Vorstandsvorsitzende Nick Reilly der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ - Donnerstagausgabe).

Insgesamt gehe es um fünf zusätzliche Absatzmärkte. Der zweite wichtige Markt, der neben China hinzukomme, sei Australien. Darüber hinaus würden Verkäufe in zwei Ländern Südamerikas angepeilt.

Für Opel ist das Vorhaben ein weiterer Schritt aus der Krise. Dass der US-Mutterkonzern General Motors (GM) grünes Licht für den Export außerhalb Europas gibt, sei nicht selbstverständlich, so die Zeitung weiter. Schließlich bekomme der an die Börse zurückstrebende Staatskonzern aus Detroit damit zusätzliche Konkurrenz von der eigenen Tochtergesellschaft.

Bisher wurden Automobile von Opel außerhalb Europas nur unter GM-Marken wie Buick angeboten. Jetzt machen sich die beiden Wettbewerb: GM ist in China - noch vor Volkswagen - die Nummer 1 im Fahrzeugmarkt inklusive Transporter, wie die FAZ am Mittwoch vorab weiter schreibt. Auch in Australien und Südamerika ist GM über die Marke Holden schon vertreten.
(25.08.2010)

 
 

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