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Wirtschaftsverbände fordern verlängerte Staatshilfen

 
 
Die führenden Wirtschaftsverbände befürchten trotz der anziehenden Konjunktur einen Engpass bei der Kreditversorgung im nächsten Jahr. In einem gemeinsamen Appell fordern der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH), die Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände (BDA) und der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) deshalb, die Staatshilfen aus dem Deutschland-Fonds zu verlängern.

Nach Informationen des "Handelsblatts" (HB - Mittwochausgabe) aus Verbandskreisen soll ein entsprechendes Schreiben in diesen Tagen an Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) geschickt werden.

Um Engpässe bei der Kreditversorgung zu vermeiden, drängen die Verbände auf eine Verlängerung der Staatshilfen aus dem Deutschland-Fonds über das Jahresende hinaus. "Gerade wenn jetzt im Aufschwung der Finanzierungsbedarf der Betriebe für Investitionen und zur Vorfinanzierung der Aufträge steigt, könnten eine befristete Verlängerung von Teilen des Fonds oder gezielte Übergangsregelungen ein wichtiges Sicherheitsnetz sein", sagte DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann dem "Handelsblatt".

So ließen sich mögliche Lücken bei der Mittelstandsfinanzierung schließen. ZDH-Generalsekretär Holger Schwannecke sagte, dass auch "im Handwerk auch über das Jahresende hinaus gezielte Maßnahmen zur Stabilisierung der Unternehmensfinanzierung notwendig sind".
(28.07.2010)

 
 

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