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Schaeffler will zurück zu alter Stärke

 
 
Ein Jahr nach der Wirtschafts- und Finanzkrise sieht sich der fränkische Wälzlagerkonzern Schaeffler auf dem Weg zu alter Stärke. "Wir wachsen deutlich stärker als gedacht", sagte der Vorsitzende der Geschäftsleitung der Schaeffler Gruppe, Jürgen Geißinger, bei einer Veranstaltung am Dienstagabend in München.

Verglichen mit dem schwachen Vorjahr wollen die Herzogenauracher 2010 ihren Umsatz um mehr als ein Zehntel auf über 8 Mrd EUR steigern, wie Geißinger sagte. Vor der Krise, 2008, hatte der Familienkonzern 8,9 Mrd EUR eingenommen. Auch in Puncto Profitabilität will Schaeffler in diesem Jahr an alte Erfolge anknüpfen. Nachdem die Rendite (EBIT-Marge) im Krisenjahr 2009 auf rund 5% gefallen war, soll sie nun wieder zweistellig werden, sagte Geißinger.

Im Automobilgeschäft profitiere Schaeffler von der boomenden Nachfrage, vor allem aus dem Ausland. Die Herzogenauracher hätten daher die Kurzarbeit bis auf einzelne Standorte auslaufen lassen und holten bereits wieder Leiharbeiter ins Haus. Die meisten Werke arbeiteten wieder an der Kapazitätsgrenze. Auch im Industriegeschäft, das von der Krise später getroffen wurde, hätten die Kunden in den vergangenen beiden Monaten wieder deutlich mehr bestellt.
(28.07.2010)

 
 

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