Wirtschaftkrise: Emerging Markets in besserer Verfassung als Industrienationen | ||
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"Deutschland beschreitet einen steinigen Weg - ich erwarte vor 2010 keinen Aufschwung", sagte El-Erian in einem vorab veröffentlichten Interview dem Wirtschaftsmagazin 'Capital'. Als wichtigste Wirtschaftsnation in Europa sei man zwar in der Lage, die eigene Konjunktur mit Subventionen oder fiskalischen Maßnahmen zu stützen, die kleineren Staaten innerhalb der EU stünden dann aber mit dem Rücken zur Wand. "Sie können sich solche Stützungsaktionen angesichts hoher Haushaltsdefizite nicht leisten, ihre Wirtschaft würde noch mehr in die Knie gehen", stellte der Anlage-Stratege fest. Deutschland stehe daher "vor einem interessanten Dilemma". Um die europäische Einheit nicht zu gefährden, sei es erforderlich, die schwächeren Nationen zu unterstützen. "Wenn Deutschland, Frankreich und die Niederlande die Euro-Zone erhalten wollen, müssen sie dafür tief in die Tasche greifen", ist sich El-Erian sicher. Profitieren könnte Deutschland von der Entwicklung in Asien. "Ironischerweise befinden sich die Emerging Markets in einer besseren Verfassung als die Industrienationen - bei allen früheren Krisen war es genau umgekehrt", bemerkte El-Erian. weiterlesen >> (18.05.2009) |
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