E.ON wächst und warnt | ||
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In den ersten sechs Monaten steigerte die E.ON AG den Umsatz um 7% auf 44,3 Mrd von 41,5 Mrd EUR im Vorjahr. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern stieg um 11% auf 6,1 Mrd EUR. Bereits im ersten Quartal hatte es um 20% zugelegt. Der als Basis für die Dividendenausschüttung dienende bereinigte Konzernüberschuss fiel dagegen um 1% auf 3,3 Mrd EUR. Das Unternehmen verwies zur Begründung des Rückgangs auf höhere Steueraufwendungen und Zinszahlungen. Die Vorjahresbasis wurde von dem Konzern um das verkaufte US-Geschäft bereinigt, welches E.ON in diesem Jahr als nicht fortgeführtes Geschäft behandelt. Beim Konzernergebnis nach Dritten wirkte sich eine Abschreibung auf das verkaufte US-Geschäft aus. Nachdem E.ON Ende April für die Sparte zum Preis von 7,6 Mrd USD einen Käufer gefunden hatte, musste der DAX-Konzern eine Wertberichtigung von 900 Mio EUR vornehmen. Das Nettoergebnis des Halbjahres sank in der Folge um 9% auf 3,9 Mrd EUR. Belastend wirkte im ersten Halbjahr den Angaben zufolge unter anderem der Verkauf des Höchstspannungsnetzes und das rückläufige Gasgeschäft. Dagegen sorgten die Einbeziehung des Gasfeldes Juschno Russkoje und höhere Margen in Großbritannien für einen höheren Gewinn. weiterlesen >> (11.08.2010)
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