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K+S erwartet weiter anziehende Düngemittelnachfrage

 
 
Bei dem Kasseler Düngemittel- und Salzanbieter K+S hat sich die Zuversicht für das laufende Jahr verstärkt. Hintergrund ist die sich wieder normalisierende Düngemittelnachfrage, die im Krisenjahr 2009 kräftig eingebrochen war. In Erwartung einer weiter deutlich steigenden Düngemittelnachfrage hat der Konzern nunmehr seine Jahresprognose präzisiert und teilweise angehoben. Der DAX-Konzern rechnet nach Angaben vom Donnerstag für 2010 nun mit einem Umsatzanstieg auf 4,6 Mrd bis 5,0 Mrd EUR und einem operativen Ergebnis EBIT I von 550 Mio bis 600 Mio EUR. Bisher hatte K+S für das Gesamtjahr nur eine vage Prognose gegeben und eine deutliche Umsatz- und Ergebnisverbesserung in Aussicht gestellt.

Im Krisenjahr 2009 waren die Erlöse auf 3,6 Mrd EUR und das operative Ergebnis war auf 238 Mio EUR gesunken. Das bereinigte Konzernergebnis nach Steuern soll 2010 zwischen 330 Mio bis 370 Mio EUR liegen, nach 93,6 Mio EUR im Vorjahr, wie K+S bei Vorlage der Halbjahreszahlen erklärte.

Die Prognose für den Absatz von Kalidünger 2010 hob das Unternehmen auf 6,5 bis 7,0 Mio Tonnen an, bisher war mit 6,5 Mio Tonnen gerechnet worden. Den Weltkaliabsatz 2010 schätzt das Unternehmen mittlerweile auf rund 50 Mio Tonnen, nach 45 bis 50 Mio Tonnen bisher. 2009 war der Weltkaliabsatz auf 32 Mio Tonnen gesunken. Dabei erwartet K+S hauptsächlich eine stärkere Erholung der Märkte in Europa und Nordamerika und mehr Nachfrage aus Lateinamerika.

Der größte Teil der im ersten Quartal vom Handel in Europa nachgefragten Mengen an Kalidünger sei von den Landwirten verbraucht worden, die Bestände lägen vor der anstehenden Herbstdüngung wieder auf einem relativ niedrigen Niveau, erklärte das Unternehmen. Zudem sollte die Nachfrage von der anhaltend trockenen Witterung zu Beginn des dritten Quartals und den daher gestiegenen Preisen für Agrarrohstoffen begünstigt werden, hieß es. 2009 hatten die Landwirte deutlich weniger Dünger auf die Felder geworfen, weil die Preise für landwirtschaftliche Produkte stark gesunken waren. weiterlesen >>
(12.08.2010)

 
 

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