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Bilfinger profitiert von robustem Service-Geschäft

 
 
Die Bilfinger Berger AG hat im ersten Halbjahr von einem robusten Dienstleistungsgeschäft profitiert. Vor allem der Bereich Industrial Services verzeichnete dank der Übernahme der österreichischen MCE im vergangenen Jahr Zuwächse im zweistelligen Prozentbereich. Zudem trug eine steigende Produktion in der chemischen Industrie und in den Raffinerien dank der Konjunkturerholung positiv bei.

Aber auch die Bereiche Power Services und Building and Facility Services entwickelten sich positiv, wie Bilfinger Berger am Donnerstag mitteilte. Das Dienstleistungsgeschäft trägt mittlerweile den Löwenanteil zu Umsatz und Ergebnis bei.

Die Bau-Sparte schrieb nach einem Verlust im Vorjahreszeitraum mit 6 Mio EUR operativ wieder schwarze Zahlen. Bilfinger Berger konzentriert sich im Baugeschäft auf die Stärkung der Ertragskraft; Leistung und Auftragseingang fährt der Konzern sukzessive zurück, um sich auf das margenstärkere, risikoärmere und weniger volatile Dienstleistungsgeschäft zu konzentrieren. Im laufenden Jahr will Bilfinger die Leistung im Baugeschäft auf eine Größenordnung von 1,7 Mrd EUR senken; das Ergebnis soll deutlich positiv sein.

Die von der Bilfinger Berger AG eingesetzte Expertengruppe, die nach den Problemen mit dem U-Bahn-Bau in Köln und Düsseldorf weitere Projekte prüfen sollte, hat unterdessen keine weiteren Risiken ausgemacht. Die Expertengruppe hat demzufolge insgesamt mehr als 1.300 Spezialtiefbauprojekte bewertet, die von Einheiten des Bilfinger-Konzerns in den vergangenen zehn Jahren ausgeführt wurden. weiterlesen >>
(12.08.2010)

 
 

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