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Salzgitter meldet sich in Gewinnzone zurück

 
 
Im Unternehmensbereich Röhren erzielte Salzgitter im ersten Halbjahr einen operativen Gewinn von 21,8 Mio EUR. Nach Restrukturierungsaufwendungen von 8,7 Mio EUR ergab sich ein Vorsteuergewinn von 13,1 Mio EUR. Er lag damit deutlich unter dem Vorjahreswert von 96 Mio EUR, unter anderem da ein Auftrag zur Lieferung der Röhren für die Ostsee-Pipeline Nordstream wegen der gestiegenen Rohstoffpreise voraussichtlich nicht kostendeckend abgearbeitet werden kann. Für das Gesamtjahr hält Salzgitter im Unternehmensbereich Röhren ein insgesamt ausgeglichenes Ergebnis für möglich, vorausgesetzt die konjunkturelle Erholung dauert an.

Im Unternehmensbereich Technologie stieg der Auftragseingang um über 40%. Zudem beginnen die Restrukturierungsmaßahmen bei der KHS-Gruppe laut Salzgitter Wirkung zu zeigen. Jedoch klagte der Konzern über einen weiterhin unbefriedigendes Erlösniveau für Getränkeabfüll- und Verpackungsanlagen. Das Vorsteuerergebnis der Technologiesparte verbesserte sich auf minus 15,7 von minus 43,7 Mio EUR. Unter anderem dank der Restrukturierungsmaßnahmen erwartet Salzgitter für das Geschäftsjahr einen drastisch reduzierten Vorsteuerverlust des Unternehmensbereichs Technologie.
(12.08.2010)

 
 

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