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RWE-CEO: Keine Aufspaltung des Versorger-Bereichs geplant

 
 
RWE plant keine Aufspaltung des Versorger-Bereichs in eine deutsche und eine internationale Sparte, so CEO Jürgen Grossmann in einem Interview mit "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung/FASZ". Auch solle den kommunalen Anteilseignern kein stärkeres Mitspracherecht im nationalen Geschäft eingeräumt werden, wenn diese gleichzeitig die Kontrolle bei Auslandsaktivitäten aufgeben. "Ich freue mich über die kommunalen Aktionäre der RWE, die mit einer Sperrminorität am gesamten Konzern beteiligt sind", so Grossmann. Dies solle noch lange so bleiben.

Der vom Vorstand geplante Umbau ziele nicht auf die Eigentümerstruktur, sondern werde interne Prozesse weiter straffen und Verwaltungskosten kürzen, so der RWE-CEO weiter. Das "Handelsblatt" hatte in der vergangenen Woche berichtet, dass RWE in die europäische Rechtsform SE umgewandelt werden soll, was den Einfluss der kommunalen Aktionäre reduzieren würde.
(05.09.2010)

 
 

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