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Strommarkt-Prüfung: Kartellamt will Ergebnisse im Spätherbst vorlegen

 
 
Das Bundeskartellamt will noch in diesem Jahr Ergebnisse seiner Prüfung des Strommarkts vorstellen. Im Spätherbst will die Bonner Behörde die Erkenntnisse ihrer Sektoruntersuchung bekanntgeben, sagte Kartellamtspräsident Andreas Mundt am Montag in München am Rande einer Energiekonferenz.

Seit April 2009 werten die Wettbewerbshüter Marktdaten aus, die sie bei 60 Energieerzeugern erhoben hatten. Das Amt untersucht die Produktionsmengen und die Kosten der Erzeugung für die Jahre 2007 und 2008 sowie das Angebotsverhalten der Erzeuger im Stromgroßhandel. Weiter wollte das Kartellamt sämtliche Stromim- und -exporte sowie die Windeinspeisungen der beiden Jahre erheben.

Als Anlass für die Untersuchung führte das Kartellamt seinerzeit den gestiegenen Strompreis an, der nicht völlig auf höhere Brennstoffkosten und Steuern zurückzuführen sei. Auch dem Verdacht der missbräuchlichen Verknappung der Strommenge soll mit der Studie nachgegangen werden. Mehr als 80% des hierzulande erzeugten Stroms werden von den Konzernen E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall produziert.
(06.09.2010)

 
 

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