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Italien will EU-Freihandelsabkommen mit Südkorea die Zustimmung verweigern

 
 
Die italienische Regierung hat einem Zeitungsbericht zufolge bekräftigt, dass sie dem Freihandelsabkommen der EU mit Südkorea ohne Änderungen am Freitag nicht zustimmen wird. Wie die Zeitung "Il Sole-24" am Dienstag berichtet, verlangt Italien eine längere Frist für den Abbau von Importzöllen auf Pkw aus Südkorea.

Auch andere Artikel des Freihandelsabkommens benachteiligten nach Ansicht der italienischen Regierung die Industrie des Landes und besonders die Fiat SpA. Der italienische Botschafter bei der EU werde am Donnerstag mit seinen Amtskollegen zusammentreffen, um eine Lösung zu erarbeiten, schreibt die Zeitung weiter.

Eine Änderung des Abkommens werde in diplomatischen Kreisen für unwahrscheinlich gehalten. Der wahrscheinlichste Kompromiss sei, dass das Abkommen erst 2012 und nicht bereits 2011 in Kraft trete. Die EU hatte das Abkommen im Oktober 2009 paraphiert.
(07.09.2010)

 
 

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