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Suzuki steckt Milliarden in indisches Werk

 
 
Die indische Tochter des japanischen Kleinwagenherstellers Suzuki will ihre Kapazitäten in Indien erhöhen und ein viertes Werk in dem Land errichten. Dazu will die Suzuki Motor Corp, an der der Wolfsburger Automobilhersteller Volkswagen beteiligt ist, Angaben vom Dienstag zufolge 35 Mrd JPY (umgerechnet: 326 Mio EUR) investieren. Die Produktionsstätte solle in Manesar im nördlichen Bundesstaat Haryana entstehen.

Dort verfügt Maruti Suzuki, die zu 54,2% zu Suzuki gehört, bereits über ein Werk. Ein zweites wird gerade gebaut und soll Anfang 2012 die Arbeit aufnehmen. Die dritte Fertigungsstätte von Maruti Suzuki befindet sich in Gurgaon, ebenfalls im Bundesstaat Haryana. Während der Automobilhersteller in Manesar gegenwärtig 300.000 Fahrzeuge pro Jahr produzieren kann, sind es in Gurgaon bis zu 700.000 Einheiten.

Wir haben die Geschwindigkeit, mit der sich die Nachfrage in Indien entwickelt, unterschätzt, sagte Suzuki-Chairman Osamu Suzuki in einer Rede beim jährlichen Aktionärstreffen von Maruti. Wegen Produktionsbeschränkungen könne Maruti teilweise Fahrzeuge nicht zeitnah liefern. Im Zeitraum von April bis August hat der Hersteller 488.972 Fahrzeuge verkauft - das sind 26% mehr als im Vorjahreszeitraum.
(07.09.2010)

 
 

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